Definition

Strom aus solarer Strahlungsenergie ( Sonne Photovoltaik )
Die solarthermische Stromerzeugung 

Eignung Ihres Hauses für eine Photovoltaikanlage

Die Strahlungsintensität in Deutschland ist in allen Regionen des Landes groß genug, um Photovoltaikanlagen sinnvoll zu betreiben.

Grundsätzlich können Photovoltaikanlagen überall dort installiert werden, wo ausreichend Licht hinfällt. Einen optimalen Ertrag bietet eine südorientierte Fläche mit etwa 30° Neigung.

Eine Abweichung nach Südwest / Südost oder Neigungen zwischen 25° und 60° verringern den Energieertrag nur geringfügig. Verschattung durch Bäume, Nachbarhäuser, Giebel, Kamine, Antennen u. ä. sollten vermieden werden, da sie den Stromertrag deutlich reduzieren.




Komponenten einer Photovoltaikanlage

Die Grundeinheit einer Photovoltaikanlage ist das Solarmodul, in dem zahlreiche Solarzellen elektrisch verschalten sind. Mehrere Module werden zu einem Solargenerator verbunden.

Der von der Solarzelle produzierte Gleichstrom wird über Gleichstromleitungen zum Wechselrichter geführt. Dieses Gerät wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um, der bei einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage über einen Zähler ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. In sonnenarmen Zeiten wird Strom aus dem Netz bezogen das öffentliche Stromnetz dient so als Speicher für die Photovoltaikanlagen.


Genehmigung von Photovoltaikanlagen

Der Einbau einer Solaranlage bedarf in Deutschland keiner Baugenehmigung.
Die Genehmigung bei denkmalgeschützten Gebäuden liegt im Ermessen des Denkmalbeauftragten.
Bei Solaranlagen, die auf einem Dach mit der Dachneigung montiert werden, ist grundsätzlich keine Genehmigung erforderlich.
Bei Solaranlagen, die auf Flachdächern oder im Gelände aufgestellt montiert werden, ist eine Baugenehmigung erforderlich, wenn die Anlagefläche über 9,00qm groß ist.


Kosten einer Photovoltaikanlage

Derzeit werden Preise zwischen 6500€ und 7500€ pro kWp Leistung ( ca. 8qm ) inklusive Installation und Mehrwertsteuer genannt.
Bei einer Anlagengröße von 5 kWp sinken die Preise auf 6000€ bis 7000€ pro kWp.

Bei einer Betreibervergütung von 57,4 Cent je Kilowattstunde ( bei Inbetriebnahme der Anlage im Jahr 2004 ) nach dem EEG stehen diesen Ausgaben nach 20 Jahren Einnahmen von rd . 9500€ / kWp gegenüber.

Zinsgünstige Darlehen wie das CO2 Programm erleichtern in Deutschland die Finanzierung von Photovoltaikanlagen. Info über die Hausbank einholen.

Größe der Photovoltaikanlage

Die günstigen Vergütungsbedingungen machen es empfehlenswert, die Größe der Solaranlage nicht zwangsläufig nach dem eigenen Stromverbrauch zu bemessen, sondern nach der Größe der geeigneten Dachfläche und dem vorhandenen Geldbeutel.
Eine Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 1.000 Watt (1 kWp) benötigt rund 8 qm Dachfläche. Eine erste grobe Planung von Ertrag und Größe Ihrer Solaranlage ermöglichen wir Ihnen gerne bei einem Beratungsgespräch in unserem Hause.


Die Montage der Photovoltaikanlage

Photovoltaikmodule lassen sich auf nahezu allen Dachformen installieren.
Geschickt eingebaut, sind sie ein echter Blickfang das Gebäude wird aufgewertet.

Zur Auswahl stehen vier Möglichkeiten der Modulmontage.
Die Aufdachmontage, die Indachmontage, die Freiaufstellung und die Fassadenmontage.
Bei der Wahl der Montageart spielen neben der für die Module günstigen Ausrichtung und Neigung auch optisch und architektonische Gesichtspunkte eine Rolle.
Die Montage einer Solaranlage nimmt in der Regel nicht mehr als zwei bis drei Tage in Anspruch.


Lebensdauer von Photovoltaikanlagen

Die Hersteller von Solarmodulen bieten inzwischen Garantien zwischen 10 und 25 Jahren.
Die durchschnittliche Lebensdauer von Photovoltaikmodulen liegt bei 30 40 Jahren. Generell ist eine Photovoltaikanlage sehr wartungs- und störungsarm.
Lediglich die Wechselrichter müssen i. d. R. nach ungefähr 10 Jahren ausgetauscht werden.

Betriebs- und Wartungsaufwand

Solarstromanlagen arbeiten nahezu wartungsfrei. Die Betriebs- und Wartungskosten für Photovoltaikanlagen sind deshalb sehr gering.
Die wichtigste Arbeit ist das regelmäßige Ablesen des Stromzählers, damit Sie eine Störung, so selten dies in der Praxis auch auftritt, frühzeitig erkennen.
Staub und Schmutz auf den Solarmodulen werden i. d. R. in ausreichendem Maße durch Schnee und Regen entfernt. Besonders grobe Verschmutzungen (z.B. Laub und Vogelkot), die eine echte Teilbeschattung der Anlage verursachen, sollten möglichst schnell entfernt werden.

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